Michael Pottebaum hatte die erste Idee

Ein Speedy-Teamwork als Geschenk

Michael Pottebaum

Das Speedy-Teamwork ist ein gutes Besipiel dafür, wie Ideen von Kunden in die Weiterentwickung (in diesem Fall sogar in die Neuentwicklung) von Speedy-Produkten einfließen.

Michael Pottebaum war eigentlich nach Delbrück gekommen, um das Speedy-Duo 2 auszuprobieren. Mitgebracht hatte er eine Eigenkonstruktion, die er schon einige Jahre benutzte, das „Fundem“. „Fundem“ steht für Spaß („Fun“) und (Tan)„dem“ – und ist ein Anhänger für den Rollstuhl, von dem aus das Gespann aus Rollstuhl und Zuggerät mit angetrieben werden kann.
Ein Blick zurück: 1999 fuhr Michael Pottebaum schon einige Jahre Handbike. Ihn störte nur, dass er zu schnell war, wenn seine Freundin Melanie (seine heutige Frau) zu Fuß unterwegs war – und zu langsam, wenn sie mit dem Fahrrad fuhr. Abhilfe sollte ein Gespann schaffen. Den Bau eines fahrtüchtigen Prototypen übernahmen zwei Maschinenbaustudenten der Fachhochschule Osnabrück im Rahmen ihrer Semesterarbeit. Rund 1000 Arbeitsstunden steckten sie in den Bau von Fundem. Als Speedy-Gründer Rolf Kuhlmann das Gefährt sah, war er sofort begeistert und hatte auch gleich einige Verbesserungsideen. Die Speedy-Entwickler ließen beinahe alles stehen und liegen, griffen die Idee auf, entwickelten sie weiter und brachten das Speedy-Teamwork schließlich zur Serienreife.
Technisch könne sein Fundem ganz sicher mit dem Speedy-Teamwork nicht mithalten. Funktionalität und Fahrkomfort seien beim Speedy-Teamwork deutlich höher.
Dass sich das Ergebnis der Weiterentwicklung wirklich sehen lassen kann, bestätigt Michael Pottebaum dem Speedy-Team gern. Als Dankeschön für seine Idee bekam er ein Speedy-Teamwork geschenkt. Er probierte es gleich mit Speedy-Mitarbeiter Meinolf Kersting aus und war begeistert. Funktionalität und Fahrkomfort seien beim Speedy-Teamwork deutlich höher als bei seiner Eigenkonstruktion.
Michael und Melanie Pottebaum, die heute in Bünde und in Münster als Gartenarchitekten arbeiten und Spezialisten für barrierefreie Gärten und Außenanlagen sind, können mit dem Gespann bei Radtouren auch mit Freunden bequem mithalten. Weitere Vorteile für den Handbiker bestünden darin, dass er auch Ziele in größerer Entfernung ansteuern und stärkere Steigungen bewältigen könne.

 

Quelle: Speedy mobil 1/2008

 

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