Mutter Edith zu überzeugen war nicht einfach
Pflegerinnen, Therapeuten und Klinik empfahlen ein Handbike als Therapie

Von der Idee, dass ihre Tochter Andrea (43) ein Handbike wollte, war Edith Buntin anfangs alles an-dere als begeistert. Sie hatte ein-fach Angst, dass das ihre Tochter (Querschnitt, Schädelhirntrauma Grad III) überfordere.
Und tatsächlich ist Andrea Buntin mit dem neuen Speedy-Duo 2 anfangs auch einmal gestürzt. Ihrer Begeisterung für das Gerät hat das aber keinen Abbruch getan. Inzwischen mache Andrea das aber sehr gut, muss Edith Buntin einräumen. Die Mutter hatte lange überlegt, sich aber schließlich überzeugen lassen. Pflegerinnen, Physiotherapeuten und auch in der Klinik sei ihr empfohlen worden, dem Wunsch ihrer Tochter nachzugeben. Im Mai dieses Jahres war es dann soweit. Andrea Buntin bekam ihr Speedy-Duo 2. Mittlerweile ist das Speedy-Duo 2 fester Bestandteil im Alltag und auch in der Therapie. Und die Bewegung tut Andrea Buntin gut. Arme und Oberkörpermuskulatur sind durch das Handbiken spürbar kräftiger geworden. Gern unternimmt die 43-Jährige Ausflüge. Zu ihren Lieblingszielen gehört der Forgensee mit dem Festspielhaus Füssen und dem Barockgarten. Da die Heimat der Familie – die Gegend um Füssen im Allgäu – recht bergig ist, hatten sich die Buntins gleich für ein Handbike mit Zusatzantrieb entschieden. Das Speedy-Duo 2 bot alles, was sie sich von einem Handbike wünschten. Damit ihre Tochter im Verkehr nicht übersehen wird, hat Edith Buntin das Gespann aus Rollstuhl und Handbike allerdings um eine auffällige rote Fahne an einem langen und flexiblen gelben Stab ergänzt – so wie sie sonst schon mal Kinder an ihren ersten Fahrrädern haben. Auch wenn das Vertrauen in das Handbike und die Fahrkünste ihrer Tochter bereits deut-lich gestiegen sind, so ein bisschen bleibt Edith Buntin dann eben doch eine besorgte Mutter...
Quelle: Speedy mobil 2/2011



